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2.3 SchichtaufgabenJedes offene System wird nach dem ISO Modell in Module mit eigenständigen Aufgaben zerlegt welche Instanzen genannt werden. Die Beziehungen zwischen den Modulen sind recht einfach: Jedes Modul verwendet das darunterliegende und unterstützt das darüberliegende. Dadurch entsteht eine Struktur von horizontalen Schichten. Jede dieser Schichten erfüllt eine genau definierte Aufgabe, die man Dienst (Service) der Schicht nennt.Zwischen diesen Schichten ist die Schnittstelle der Schicht über welche man mit dieser Schicht kommunizieren kann. Man nennt diese Schnittstelle auch Service Access Point (SAP). 3 Die Schichten im Einzelnen3.1 Schicht 1 Bitübertragunsschicht, (Physical Layer), PStellt ungesicherte Verbindungen für die übertragung von Bits zur Verfügung. Deswegen hat die physikalische Schicht auch exklusiven Zugriff auf das übertragungsmedium, d.h. sie ist allein für das Einschreiben der Informationen auf die Trägersignale zuständig (Modulation), aber auch das Lesen der Informationen von selbigen (Demodulation). Dies geschieht beispielsweise auf einem elektrischen Kabel in geeigneter Weise, z.B. durch anheben oder Wechsel des Spannungspegels.Die Physikalische Schicht ist aber nicht nur für die Modulation und Demodulation zuständig, sondern auch für die Signalverbesserung, welche vonnöten ist, wenn durch schlechte übertagungen die Signale verzerrt oder abgeschwächt (durch Leitungsdämpfung) werden. Es kann aber auch noch die Aufgabe der Kanalcodierung hinzukommen, beispielsweise im Mobilfunk oder im Funknetzwerk, wo oft stark gestörte Kanäle vorherrschen. Weiterhin kann die Physikalische Schicht auch noch für sogenannte Multiplexverfahren zuständig sein, damit die Kapazität des übertragungsmediums besser ausgenutzt werden kann Dies geschieht beispielsweise auch wieder im Mobilfunk, wobei hier unterschiedliche Multiplexverfahren in Betracht kommen, CDMS, TDMA, etc.. 3.2 Schicht 2 Sicherungsschicht, (Data Link Control Layer), Dverbessert ungesicherte Verbindungen auf Teilstrecken zu gesicherten Verbindungen. Diese Schicht wird in der Regel in eine obere und untere Schicht eingeteilt. Die untere Schicht wird in der Regel als Medium Access Control Schicht (MAC) bezeichnet. Sie hat die alleinige Aufgabe den Zugriff der oberen Schichten auf das übertragungsmedium zu regeln, da normalerweise ein Medium nicht exklusiv dem Endgerät zuteilt ist (und genau aus diesem Grund kann die Schicht entfallen wenn ein Exklusiver Zugriff besteht). Aus diesem Grund ist es vonnöten, den Zugriff zu regeln, damit es nicht zu Kollisionen kommen kann. Dies geschieht beim Mobilfunk, da die Luftschnittstelle nicht exklusiv dem Endgerät zu Verfügung steht. Auch bei Netzwerken ist dies der Fall.Die obere Schicht wird als Logical Link Control (LLC) bezeichnet. Mit dieser Schicht kann man schon Datenübertragungen unabhängig von Medium realisieren, da diese nur noch abstrakt für die LLC Schicht erscheint. Wenn aber übertragungsfehler auf dem Medium auftreten, gibt die P-Schicht diese Fehler unfiltriert an die LLC Schicht weiter. Diese hat dann die Aufgabe diese übertragungsfehler zu entdecken und diese Fehler zu korrigieren, d.h. den übergeordneten Schichten ein möglichst fehlerfreie übertragung zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht auf der D-Schicht in der Weise indem sie Daten im sog. Rahmen einpackt, mit Header und Trailer. Der Trailer enthält z.B. eine Prüfsumme zur Verifikation der im Rahmen enthaltenen Informationen. Weiterhin werden die Rahmen auch mit Sequenznummern versehen, und eventuelle fehlerhafte Pakete wieder anfordern zu können. Neben diesem Verfahren gibt es noch andere Möglichkeiten fehlerhafte Pakete auszumerzen, z.B. Errechnung des Pakete bei Sprachkommunikation (Interpolation). |
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