Title:

Das ISO-OSI-Modell.

Description:  Ziel der ISO war es, einen offenen Standard für die Telekommunikation zu schaffen, der es ermöglicht Informationen zwischen unterschiedlichen Systemen auszutauschen.
Author:Adrian Wiedemann
deutsch
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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Proseminar Rechnerkommunikation und Telefon

OSI Reference Model



1 Idee des Modells

1.1 Historisches

1977 erkannte die International Standard Organisation (ISO) die Notwendigkeit den Bereich der Rechnerkommunikation zu normen. Bis zu diesem Zeitpunkt standen Telekommunikationsnetze nur für einen sehr beschränkten Teilnehmerkreis zur Verfügung , beispielsweise das ARPA - Netz oder verschiedene Netze von Banken oder Fluggesellschaften. Da diese Netze alle eigenständig waren, hatten hier auch die Hersteller dieser Netze alle ein eigenes System, und somit auch Ihren eigenen Standard geschaffen (geschlossenes System). Es war keine Möglichkeit vorgesehen, diese verschiedenen Netze miteinander zu verbinden. Ziel der ISO war es, einen offenen Standard für die Telekommunikation zu schaffen, der es ermöglicht Informationen zwischen unterschiedlichen Systemen auszutauschen. Es handelt sich um ein offenes System, da man keine herstellerabhängige Hardware oder Protokolle spezifiziert.

Aufgrund der vielen verschiedenen Netzwerksysteme und der damit verbundenen Architektur konnte man keinen einfachen Standart festlegen. Stattdessen schuf man ein Einteilungsprinzip, welches eine Unterteilung in 7 Schichten spezifiziert, und deren gegenseitigen Beziehungen erklärt.

1.2 Offene Systeme

Dieses Einteilungsprinzip ist eine Architektur für den Verbund offener Systeme, das sogenannte OSI (Open Systems Interconnection) Referenzmodell, innerhalb dessen detaillierte Normen existieren. Wenn OSI von einem offenen System spricht, ist kein reales offenes System gemeint, sondern ein System dessen Komponenten sich dem OSI Modell entsprechend verhalten.

Das OSI Modell definiert ein System nicht über die lokal auszuführenden Aufgaben, sondern sein Verhalten nach außen. Ein System ist dann offen, wenn es nach außen ein nach ISO genormtes Verhalten zeigt.

1.3 Schichteinteilung

Um dieses Modell verwirklichen zu können, musste man auf verschiedenen Ebenen abstrahieren, da man keine Hardware oder Software mit in die Spezifikation nehmen wollte. Aus diesem Grund teilte man die Kommunikationssysteme in Schichten ein, wobei bei der Schichtspezifikation mehrere Grundgedanken zu berücksichtigen waren:
  • Jede Schicht muss eine genau definierte Aufgabe übernehmen
  • Die Funktionen der Schichten sollten hinsichtlich der Zukunft sinnvoll gewählt werden
  • Die Lage der Schichten sollte so konstruiert werden, dass der Informationsfluss zwischen den Schichten möglichst minimal bleibt
  • Die Schichten sollten sich mit Ihren Aufgaben nicht in die Quere kommen, und nur über spezielle Funktionen miteinander kommunizieren können
  • Um ein handliches Modell zu erstellen, sollten wenige Schichten definiert werden, aber genügend um einen möglichst großen Abstraktionsgrad zu erreichen.
Letztendlich wurde von der ISO ein Modell mit 7 Schichten verabschiedet, wobei manr sich wundern mag, wieso gerade 7 und nicht 6 oder 8 (der britische Standart hatte sogar nur 5 Schichten). Es wurde vermutet dass sich die ISO stark an dem Systems Network Architecture (SNA) Protokoll von IBM angelehnt hatte, denn IBM war in dieser Zeit Marktführer mit seiner Technologie.

 

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB: mit Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, BeurkundungsG, BGB-Informationspflichten-Verordnung, Einführungsgesetz, ... Rechtsstand: 1. August 2012
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrecht, mit …
Strafgesetzbuch StGB: mit Einführungsgesetz, …
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, …
Arbeitsgesetze
Basistexte Öffentliches Recht: Rechtsstand: 1. …
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit …
 
   
 
     
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